Gemeinschaft
ohne Gegenwart
Menschsein im Kontext
der Zeit
Reihe UNIT Band 1
ISBN978-3-8192-6775-8
Gesellschaft ohne Gemeinschaft ist kein Zukunftsentwurf und keine politische Programmschrift.
Das Buch beschreibt einen Zustand: die Gegenwart westlicher Gesellschaften im Spannungsfeld von Freiheit und Kontrolle, individueller Verantwortung und institutioneller Ordnung.
Ausgehend von Alltagserfahrungen, Arbeit, Verwaltung, Digitalisierung und sozialem Wandel untersucht es, wie sich Zeit, Arbeit, Gemeinschaft und Selbstwahrnehmung verändern.
Es geht um Bürokratie als Schutz und Belastung, um digitale Räume ohne demokratische Souveränität, um das Auseinanderdriften von persönlichem Erleben und gesellschaftlicher Steuerung.
Das Buch benennt keine Schuldigen und liefert keine Lösungen.
Es hält Fragen offen und macht sichtbar, wo Gewissheiten brüchig geworden sind.
Gesellschaft ohne Gemeinschaft versteht sich als Bestandsaufnahme eines Übergangs – und als Einladung, genauer hinzusehen, bevor neu entschieden wird.
Am Tor der neuen Zeit
Tripolarität als Bedingung unseres Handelns
Reihe UNIT Band 2
ISBN: 978-3-6957-1135-2
Tripolarität als Bedingung unseres Handelns
Wir leben in einer Phase historischer Verschiebung. Wirtschaft wächst, Technologie beschleunigt sich, Natur gerät unter Druck – und der Mensch steht dazwischen.
Dieses Buch untersucht die strukturellen Bedingungen unseres Handelns. Ausgangspunkt ist eine Tripolarität aus Natur, Mensch und Wirtschaft, in der sich jede Entscheidung unserer Zeit vollzieht.
Energie wird umgewandelt.
Kapital organisiert Prozesse.
Technik vermittelt.
Doch nichts geschieht ohne Grenzen.
Am Tor der neuen Zeit versucht keine moralische Anklage und entwirft keine Zukunftsprophezeiung. Der Text versteht sich als nüchterne Analyse unserer Gegenwart und ihrer Strukturen.
Was geschieht, wenn sich das Gleichgewicht zwischen Natur, Mensch und Wirtschaft verschiebt?
Was bedeutet es, wenn wirtschaftliche Prozesse sich zunehmend vom Menschen entkoppeln?
Und wo liegt die Grenze eines Systems, das auf permanenter Umwandlung von Energie, Ressourcen und Kapital basiert?
Das Buch ist ein analytischer Essay über Geld, Energie, Kapital und über die strukturelle Architektur der Welt, in der wir heute handeln.
No Old Man Projekt
Mit dem Projekt No Old Man ist es mir als Autor möglich geworden, meine Texte in eine andere Form zu bringen.
Ich komme vom Wort.
Mein Respekt gilt Liedermachern wie Franz Josef Degenhardt, Hannes Wader oder Rio Reiser
sowie Künstlerinnen wie Anne Clark oder Jennifer Weist –
aber ich gehe einen anderen Weg dorthin.
Nicht über das Instrument,
sondern über den Text
Mit der Musik hat sich etwas verschoben.
Nicht, weil ich Musiker geworden bin –
sondern weil meine Texte erstmals einen Klang bekommen haben.
Manchmal treffen Texte auf Texte.
Manchmal reichen wenige Zeilen, um etwas auszusprechen, das sich anders nicht sagen lässt.
Die Musik ist für mich kein Ersatz, sondern eine Erweiterung:
ein weiterer Raum, um Fragen zu stellen, Antworten zu versuchen –
und Dinge sichtbar zu machen, die im reinen Text nicht immer greifbar sind.
Über die Zeit ist daraus ein fortlaufendes Projekt geworden.
Veröffentlichte Lieder:
– Wer die Macht hat
– Für einen Freund
– Letzter Aufruf
– Keine Antwort
– I War Me
– Not Your Copy
– War nie fort
– Wenn du nicht mehr bist
– Hautnah dabei
– Bilder in meinem Kopf
– Die Zeit kehrt zurück
– Frühmorgens um sechs
– Hugin y Mugin
– Tan lejos, demasiado cerca
– Grow
– No eres yo