Wir werden jeden Tag mit Situationen konfrontiert,
auf die wir keine klare Antwort mehr haben.

Was früher selbstverständlich war, beginnt zu verschwimmen.
Zusammenhänge lösen sich auf, während neue entstehen,
die wir noch nicht greifen können.

Wir reagieren, entscheiden, handeln –
aber immer öfter mit dem Gefühl,
dass uns etwas Entscheidendes fehlt.

Es ist die Fülle.
Und es ist die Geschwindigkeit,
die uns den Atem nimmt.

Vor allem aber ist es eine Frage der Kommunikation.

Was sich verändert, lässt sich nicht mehr nur in abgeschlossenen Texten festhalten.
Es braucht eine Form, die mitgeht.

Diese Essays sind ein Versuch,
genau dort anzusetzen.

Sie greifen das auf,
was sich gerade verschiebt –
im Denken, im Alltag, in unserer Art, die Welt zu verstehen.

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